Aktuell auf unserem Bücherstapel und Schreibtisch
Woody Brown: Ein ganz normales Wunder
Den Fokus auf alles Zwischenmenschliche gerichtet lebt Woody Brown seine ausgezeichnete Beobachtungsgabe voll aus. Es sind die Begegnungen, die berühren, die Momente, die man festhalten möchte. Kleine Gesten, die in meinem Alltag einfach untergehen, scheinen hier zu etwas Wunderbarem aufzublühen.
Auch noch aktuell
Paula Hawkins: Girl On The Train
Ein »Girl On The Train«, das als Londoner Pendlerin vom Zugfenster aus Begebenheiten beobachtet, die ein Verbrechen betreffen, erdenkt Paula Hawkins, indem sie aus drei Frauenperspektiven ein kriminelles Whodunit erzählen lässt – jedoch darüber hinaus hauptsächlich Gejammer.
Wolf Haas: Wackelkontakt
Sobald Wolf Haas Experiment und Erzählung kombiniert, erweitert er literarische Dimensionen, und das gilt auch für seinen jüngsten Roman »Wackelkontakt«, ein weiterer außerhalb seiner Simon-Brenner-Reihe. Brillant, detailverliebt, witzig, spannend und doch leider mit einem Ende, das so nicht nötig gewesen wäre.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er etwas lesen
Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Weil man dann endlich Zeit zum Lesen hat. Also die Bücher liest, die man sonst nicht liest, weil man arbeiten muss. Und weil man in der restlichen Zeit damit beschäftigt ist, niedliche Katzenvideos zu gucken, zu liken und zu teilen!
Barbara Gowdy: Der weiße Knochen
Mit »Der weiße Knochen« taucht man ab in die Welt von Elefanten und deren Mitbewohner. Doch weil sich unsere Spezies nicht ausschließlich durch eine solche Empathie auszeichnet, wie es bei der Kanadierin Barbara Gowdy der Fall ist, stellt sich die Welt dieser Giganten nicht eben als schreckensfrei dar.
Tomer Gardi: Liefern
In »Liefern« lässt Tomer Gardi Kuriere zu Wort kommen. Dafür hat er drei Jahre an unterschiedlichen Orten der Welt recherchiert und Betroffene interviewt. Gardis Figuren arbeiten unter Zeitdruck in einem erbarmungslosen Job mit langen Arbeitszeiten und den ständig drohenden Gefahren auf der Straße.
T.C. Boyle: Das Ende ist nur ein Anfang
Wer bisher die Romane von T.C. Boyle bevorzugt hat, sollte sein Augenmerk unbedingt auf seine Kurzgeschichten lenken. (…) Sie sind keine Appetithäppchen, keine Fingerübungen zwischen den großen Werken. Sie sind wie kleine Romane — komprimiert, verdichtet, mit der Wucht eines vollen Romans.
wortmax vor 10 Jahren
Gregor Weber: Asphaltseele
Dieser Roman ist das krasse Gegenteil zu den unzähligen Tatort-Filmen, die allzu sanft daherkommen, in denen die Polizei alle Gesetze einhält und die Täter in Watte packt, lieber die eigene Waffe auf den Boden legt, wenn eine auf sie gerichtet wird. Dabei hat es...



