Aktuell auf unserem Bücherstapel und Schreibtisch

Michael Palin: Erebus
»Erebus« von Michael Palin ist eigentlich ein Buch für Winterabende. (…) Ich habe es unter der valencianischen Sonne gelesen. Das Frösteln musste ich mir dazudenken, aber Palin macht es einem leicht. Seit die deutsche Ausgabe 2019 bei mare erschien, lag das Buch auf meinem Wunsch-Stapel ganz weit oben.
Auch noch aktuell

Unsachliche Sachbücher
Drei Buchtipps von Herrn Klingenberg: Monchi: Jenseits der Brandmauer – Über mein Leben in der ostdeutschen Provinz. David Hugendick: Jetzt sag doch endlich was – Über das Stottern. Frank Schäfer: Black Sabbath – Die Erfindung des Heavy Metal.

Woody Brown: Ein ganz normales Wunder
Den Fokus auf alles Zwischenmenschliche gerichtet lebt Woody Brown seine ausgezeichnete Beobachtungsgabe voll aus. Es sind die Begegnungen, die berühren, die Momente, die man festhalten möchte. Kleine Gesten, die in meinem Alltag einfach untergehen, scheinen hier zu etwas Wunderbarem aufzublühen.

Paula Hawkins: Girl On The Train
Ein »Girl On The Train«, das als Londoner Pendlerin vom Zugfenster aus Begebenheiten beobachtet, die ein Verbrechen betreffen, erdenkt Paula Hawkins, indem sie aus drei Frauenperspektiven ein kriminelles Whodunit erzählen lässt – jedoch darüber hinaus hauptsächlich Gejammer.

Wolf Haas: Wackelkontakt
Sobald Wolf Haas Experiment und Erzählung kombiniert, erweitert er literarische Dimensionen, und das gilt auch für seinen jüngsten Roman »Wackelkontakt«, ein weiterer außerhalb seiner Simon-Brenner-Reihe. Brillant, detailverliebt, witzig, spannend und doch leider mit einem Ende, das so nicht nötig gewesen wäre.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er etwas lesen
Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Weil man dann endlich Zeit zum Lesen hat. Also die Bücher liest, die man sonst nicht liest, weil man arbeiten muss. Und weil man in der restlichen Zeit damit beschäftigt ist, niedliche Katzenvideos zu gucken, zu liken und zu teilen!

Barbara Gowdy: Der weiße Knochen
Mit »Der weiße Knochen« taucht man ab in die Welt von Elefanten und deren Mitbewohner. Doch weil sich unsere Spezies nicht ausschließlich durch eine solche Empathie auszeichnet, wie es bei der Kanadierin Barbara Gowdy der Fall ist, stellt sich die Welt dieser Giganten nicht eben als schreckensfrei dar.



